Ein Ausflug in die Oberpfalz

15.05.2026. Tag 2 (Freitag)

Fundstelle 1 Südlink

Am Freitag den 15.05 übernahm ein Einheimischer die Führung unserer Gruppe. Der erste Stopp erfolgte an einem temporären nicht sehr tiefen Aufschluss. An dieser Stelle wurde die Trasse für das Projekt Südlink (Windstrom, für den Süden Deutschlands) gebaut. Bei den Erdarbeiten wurde eine Quarzader angeschnitten und der Sandboden wies einige Qarzkristalle auf, die deutlich größer waren als Sandkörner.

Herr Bäumler und seine Frau kannten diesen temporären Fundort für Quarzkristalle. Manchmal hatte schien es so, als ob die beiden Hunde der Familie Bäumler ebenfalls für die Mineralogie ausgebildet waren.

Um eine Tag mit Erfolg zu garantieren, zeigten Sie uns ein paar Stufen aus ihrer Sammlung und boten diese auch zum Kauf an.

Eine kleine Sammlerbörse, Organisiert von Familie Bäumler.

Fundstelle 2 Waldweg bei Grub

Östlich von Weißenstadt , nahe der Ortschaft Grub wurde mit Material aus dem sogenannten Kristallkeller von Weißenstadt (ein Privathaus, manchmal zu besichtigen) ein Waldweg befestigt und aufgefüllt. Dort findet man auf und in den Quarzen noch gut aus gebildetes Lupenmaterial von Euklas.

Auf dem Weg zur Fundstelle 2 einem Waldweg bei Weißenstadt ‑ Euklas

Das Bild trügt. Der Regen hielt nicht lange an. Er reichte aber, um den Staub von den Fundstücken an Fundstelle 2 zu waschen. Dort ging es ebenfalls um Quarze, die durch anthropogene Prozesse (Wegebau) dort hin verlagert wurden. Jedoch sollen diese Quarze noch mit Euklas beschichtet sein, was sich aber nur unter zuhilfenahme einer Lupe prüfen ließ.


Gruppe 2

Die Fundstücke der Gruppe 2 waren imposanter, aber leider gut geschützt und nicht zum Erwerb bestimmt.

Im internationalen Keramikmuseum der Stadt Weiden (in der Oberpfalz) ist es Gruppe 2 gelungen einige „Keramikstufen“ zu dokumentieren.

Die Erkundung des Keramikmuseums muss wohl sehr anstrengend gewesen sein. Es fehlte einfach die Kraft für ein Foto von den in der Erholungspause genossenen Speisen und Getränke.


Auswertung

Zum Abendessen ging es noch einmal in die Stadt. Unser Basislager-Hotel hatte am heute Ruhetag. Das traf uns jedoch nicht unvorbereitet. Das Organisationsteam hatte rechtzeitig eine Reservierung im Gasthof Weißer Schwaan“ organisiert. Der Weg dorthin, aus gutem Grund von einem Großteil der Expeditionsteilnehmer zu Fuß zurück gelegt, machte allen klar, dass Windischeschenbach eine Bergstadt ist. Zum Glück ging es auf dem Weg zum weißen Schwaan bergab.

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