
Ein Vortrag von Dr. Siegfried Fricke
Der Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG) e.V. kürt Rhyolith zum Gestein des Jahres 2026.
Wie schon in den letzten Jahren widmete sich Dr. Fricke auch dieses Jahr in einem Vortrag dem vom Berufsverband Deutscher Geowissenschafler e.V, gewählten Gestein des Jahres. In diesem Jahr war es Rhyolith. Eine ältere Bezeichnung des selben Gesteins ist Quarzporphyr.
Die Erläuterung des Namens, er stammt aus dem Griechischen und kann wohl grob mit „fließender Stein“ übersetzt werden, deutet auf die vulkanische Entstehung dieses Steins hin.

Es handelt sich um schnell abgekühlte Lava, welche durch vulkanische Prozesse an die Oberfläche oder in deren Nähe gelangt und dort schnell abgekühlt ist. Unten stehendes Bild, Ein Schnitt durch die Erdkruste, zeigt den Verlauf von Rhyolith Vorkommen in der Nähe von Halle, und lässt den Zusammenhang mit Vulkanismus erkennen.

Im Streckeisen-Diagramm, benannt nach dem Petrographen Albert Ludwig Streckeisen (oben ein Ausschnitt aus diesem Diagramm) wird einem Gestein vulkanischen Ursprungs mit einer mineralogischen Zusammensetzung die überwiegend aus Quarz und Alkalifeldspat besteht dem Rhyolith zugeordnet.

Die alte Bezeichnung Quarzporphyr deutet darauf hin, dass, dieses Gestein aus einer feinkristallinen Grundmasse besteht die über Einsprenglinge (große Kristalle, meist Feldspat) verfügt, die mit bloßem Auge erkennbar und durchaus auch mehrere Zentimeter groß sein können.



Es folgen ein paar Beispiele für die Verwendung von Rhyolith Gestein.








